Allgemein, Art, Blog, by Leopold, Sprachkunst
Schreibe einen Kommentar

Der Abend

Die Abendsonne spiegelt sich,
Wie Mücken eines Waldes,
Auf kleinen Wellen tanzend.

Die kleinen Häuser röten sich,
Wie bald der Sonne Ball,
Der Szene Licht, des Ganzen.

Die Menschen, sie genießen sich,
Nur Einer ist am rufen,
die Möwe ein Geschenk platzierend,
Als bald das Weite suchend.

Die Menschen lachen, feiern, ruhen,
Die Sonne setzt die Segel,
Verschwindet hinterm Horizont,
verstummt auch bald die Szene.

Ein Mann nur, ruht noch
Auf einer Parkbank sitzend,
Er schläft schon, in seiner Pfeife
die Glut noch blitzend.

(C) Leopold Tomaschek

Fjällbacka, 2015

 

Die Abendsonne spiegelt sich, auf den kleinen, kräuseligen Wellen die sich im Hafen wie tanzende Mücken auf einer Waldlichtung tummeln.
Es ist schon spät, fast Mitternacht, aber da die Sonne in dieser Jahreszeit fast nicht untergeht, befinden sich noch einige Menschen auf den Straßen dieser kleinen Stadt im Norden.

Eine Gruppe Jugendlicher rauscht laut lachend an der romantischen Szenerie vorbei, während sich ein Liebespaar bei einem Glas Wein, auf einem der vielen kleinen Segelboote,
ganz der Zweisamkeit hingibt.

Ein Mann ruft erbost einer Möwe hinterher, die ihre Hinterlassenschaft auf seinem frisch polierten Bootsdeck wie ein Geschenk platziert hat.
Das Liebespaar lacht und die Möwe ist nur noch als kleiner Punkt am Horizont sichtbar.

Die vielen kleinen, roten Bootshäuser verblassen langsam.
Nun geht auch hier die Sonne hinter den Horizont.
Die Meisten Menschen verlassen den wunderbaren Platz, nur ein alter Fischer,
der mit seiner Pfeife im Mund auf einer kleinen Bank eingeschlafen ist, bleibt zurück.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.