Alle Artikel in: Tinyliving

Interior Fotos

Vorerst eine kleine Zusammenstellung aus interior Fotos. Ich habe im Herbst 2019 einige kleine Umbauten vorgenommen die ich euch noch zeigen möchte. Mehr dazu nächste Woche 🙂 Die Fotos sind im Rahmen eines Interviews mit dem Online Magazin „Femtastics“ entstanden. Das Interview dazu und mehr könnt ihr hier nachlesen: https://femtastics.com

In 10 Schritten zum Minimalisten

Man liest und hört immer häufiger davon, dass das weggeben, aussortieren und simplifizieren des eigenen Hausstands angeblich glücklicher macht. Doch ist dem auch wirklich so? Vorweg: Diese Frage kann ich für dich nicht beantworten. Jeder Mensch muss seine eigenen Erfahrungen machen und darum, gebe ich dir hier 10 Schritte an die Hand, mit deren Hilfe du entweder glücklicher Minimalist wirst, oder zumindest weißt dass das nicht so dein Ding ist. Denn was hilft es wenn ich einen Ellen langen Artikel schreibe und du nun doch nicht weißt ob das mit dem Minimalismus auch was für dich sein könnte. „Ausprobieren“ ist das Zauberwort. Der Frage ob gelebter Minimalismus wirklich glücklicher macht und vielen weiteren Fragen forsche ich in zukünftigen Artikeln intensiver nach. Hier soll es nun aber um die ersten Schritte gehen. 1. Mach dir klar warum du es tust Als erstes solltest du dir darüber Gedanken machen, was „Minimalismus“ für dich überhaupt bedeutet und mit welchen Erwartungen du an den Prozess des aussortieren herangehst. Niemand wird über Nacht zu Marie Kondo und niemand muss zu …

Die 5 größten Fehler beim Tinyhouse – Bau

Was kann schon schiefgehen? So schwer wird es schon nicht sein! Ups… Tatsächlich kann sehr viel, sehr schief gehen und dich Zeit, Geld und Nerven kosten. Damit ihr die schwersten Katastrophen und Stürme sicher umsegeln könnt habe ich die 5 gravierendsten Fehler beim Tinyhouse-Bau aufgelistet. 1. Überstürzt Anfangen Du hast den Entschluss gefasst ein Tinyhouse selbst zu bauen. Glückwunsch! Nur wie fängt man eigentlich richtig an? Einer der häufigsten Fehler ist, überstürzt anzufangen und erst On-the-go wichtige Entscheidungen zu treffen. Wohin mit der Haustechnik, in welcher Reihenfolge baue ich mein Tinyhouse eigentlich und wieso zum Henker passt alles vorn und hinten nicht?! Damit dir das erspart bleibt fängst du am besten mit einer ausführlichen Vorbereitung und Planung deines Projekts an. Wichtig ist hierbei, dass du alle technischen und rechtlichen Anforderungen kennst die dein Haus erfüllen muss. Diese Anforderungen sind je nach dem wie dein Tinyhouse aussehen soll verschieden. Soll es mobil sein, steht es fest, wie sinnvoll ist ein Tinyhouse auf Rädern für dich, in welcher Größenordnung möchtest du bauen u.s.w. Der erste wichtige Schritt …

Dies und Das, Innenausbau

Im letzten großen Abschnitt meines Projekts angelangt, häufen sich die Arbeitsschritte erneut. Nicht dass es mir so vorkommt als wäre noch so viel zu tun, aber dem Spruch „Der Innenausbau dauert genau so lang wie ein Rohbau“ muss ich seine Wahrheit einräumen. Für Detailarbeiten, Abschlussleisten, Dies und Jenes, braucht es einfach seine Zeit. Genau gearbeitet zu haben lohnt sich dafür umso mehr, denn was jetzt montiert wird fällt im Alltag immer ins eigene Blickfeld. Die Wasserleitungen werden im Innenraum unter den Küchenschränken verlegt. So sind sie immer zu erreichen, außerdem verringert sich die Gefahr des Einfrierens. Das Wassersystem konzipierte ich so, dass ein Stadtwasseranschluss genutzt werden könnte, jedoch auch die autarke Versorgung durch einen Tank samt 12 V Pumpe möglich ist. Wer genau wissen möchte wie man eine solche Kombination aus autarkem Anschluss und Stadtwasseranschluss plant, was dabei zu beachten ist und welche Tipps und Tricks es gibt, kommt am besten zu einer Beratungsstunde oder wartet noch ein Weilchen bis ich irgendwann in naher Ferne mein Buch veröffentliche… Abschlussleisten werden montiert. Löcher in den Boden …

Die Kleinen Dinge im Leben

Manchmal ist es leicht die kleinen Dinge im Leben zu vergessen. Wir verlieren uns in alltäglichen Aufgaben und unterschieden nicht mehr, ob eine Situation eigentlich ganz schön gewesen wäre, oder ob es von uns unbeachtet einfach passiert ist.  Ein gemütlicher Abend unter Freunden; raschelnde Blätter im Wind; ein schönes Lied; wärmender Frühlingssonnenschein im Gesicht; ein Lächeln von Mensch zu Mensch; eine kleine Pflanze; der Duft von Sommerregen auf heißem Asphalt; Regentropfen am Fenster; die Ruhe des winterlichen Schneefalls.  So viele Situationen gehen an mir vorüber, ohne dass ich einen Gedanken daran verschwende. Ich persönlich bin oft mit meinen Gedanken beschäftigt oder sogar unachtsam im Alltag.  Ich denke, dass es vielen anderen Menschen auch so gehen muss und dass ich, wo ich nicht einmal einen regelmäßigen nine-to-five Job habe und es wenig Routinen gibt in meinem Leben, doch die Chance habe aufmerksamer durch mein Leben zu gehen. In einem geregelten Alltag aus Beruf, Kindern und Haushalt lebend, ist der gedankliche Ausbruch sicherlich schwerer.  Vor allem als junger Mensch läuft es sich leicht blind durchs leben, Worte wie „Vergänglichkeit“ …